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Bei sonnigem Wetter starteten am Samstag (3.10.) 10 ABU-Ehrenamtliche in den Arnsberger Wald. Es galt, einen Teil der Schutzhüllen, die im Rahmen des LIFE-Projektes "Bachtäler im Arnsberger Wald" als Verbissschutz über aufkommende Laubbaum-Naturverjüngung gesetzt wurden, zu kontrollieren. Im Tal der Großen Schmalenau konnten wir 979 Schutzhüllen überprüfen. In 205 Hüllen waren keine Bäumchen mehr zu finden, sie waren aus verschiedenen Gründen nicht groß geworden. In den 774 noch "aktiven" Hüllen wuchsen überwiegend Erlen und Birken, aber auch Eschen, Ebereschen, Bergahörner, Eichen, Weiden, Buchen und Faulbaum. Teilweise haben sie sich schon kräftig entwickelt und ragen über die Schutzhüllen heraus, andere werden noch einige Zeit benötigen. Mit den Hüllen, in denen nichts mehr wuchs, wurden 189 neue junge Laubbäume geschützt. Der Schutz von aufkommender Laubbaum-Naturverjüngung ist ein kleiner Beitrag zur Etablierung von naturnahen Auwäldern auf Flächen, auf denen im Rahmen des LIFE-Projektes naturferne Fichtenwälder entnommen wurden.

 

ABU-Ehrenamtliche kontrollieren die Verbissschutzhüllen im Tal der Großen Schmalenau (Foto: B. Beckers)Eine prächtige Eberesche ragt aus der Verbissschutzhülle heraus, eine weitere Hülle wird gesetzt (Foto: J. Drüke)Rohboden unterstützt das Keimen von Erlensamen (Foto: J. Drüke)Wo einst dunkle Fichtenforste standen wachsen nun junge Erlen heran (Foto: J. Drüke)

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